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Ecuador-Peru - Übersicht: Von Quito nach Lima

Im September und Oktober 2013 bin ich mit dem Rad von Quito, Ecuador, nach Lima, Peru, gefahren. Den entsprechenden Gabelflug habe ich bei Iberica gebucht, um nicht in den USA zwischenlanden zu müssen. Das Fahrrad transportiert die Fluglienie für 75 Euro auf dem Hinweg und 75 Dollar auf dem Rückweg.

Quito hat als Startpunkt den Vorteil, dass durch die Höhenlage bereits eine Akklimatisierung möglich ist. Ich habe auf ca. 2800 m Höhe übernachtet. Noch innerhalb der Stadt bietet sich der Parque Metropolitan zum Ausfahren an, wo sich Biker schon einige Trails eingefahren haben. Auf wikiloc.com finden sich mehr Trails im Umland. Ich war auf dem Ilaló (3200 m) und auf der Bergstation der Teleférico (4000 m), mit der ich mit dem Rad abgefahren bin, und die Downhiller mit dem Rad rauf.

Auf der Reise war das erste Ziel, die beiden Vulkane Cotopaxi und Chimborazo zu sehen. Anschließend hatte ich mir in Peru die Strecke PB 3 aus dem Lateinamerika BikeBuch vorgenommen, wozu mich insbesondere die Beschreibung des Cañon del Pato verleitet hat. Die detaillierte Planung habe ich erst unterwegs gemacht. So, wie es sich auch schon im letzten Jahr bei der Fahrt durch Spanien bewährt hatte.

Mein Kartenmaterial war wieder basierend auf der Openstreetmap. Während die Qualität in Ecuador schon ziemlich gut ist, gibt es in Peru doch noch einige Lücken. Ich habe dort einiges einzutragen, was aber momentan (Februar 2014) noch nicht passiert ist. In den entlegeneren Teilen Perus war das Navi eher ein Datenlogger als eine Navigationshilfe, denn die Wegführung war meistens eindeutig.

Zur Statistik: Es waren insgesamt knapp 2700 km bei 35 km Aufstieg. Die maximale Strecke an einem Tag war 153 Kilometer und der maximale Aufstieg an einem (anderen!) Tag 2400 Höhenmeter. Die durchschnittliche Fahrleistung an vollen Fahrtagen (solchen ohne Besichtigungen o.ä) war knapp über 90 km. Der Aufstieg bei vollen Fahrtagen war in Ecuador noch knapp 1800 Höhenmeter, in Peru im Küstenteil 300 Höhenmeter und im Andenteil 1100 Höhenmeter. Die Diskrepanz zwischen dem peruanischen und dem ecuadorianischen Andenteil kann durch schlechtere Straßen, größere Höhen und zunehmende Gelassenheit erklärt werden. Wer es ganz genau wissen will, kann sich die Statistik der Tagesetappen ansehen.

Wegen der übersichtlicheren Darstellung stelle ich die Reise hier in fünf Teilen vor:

  1. Ecuador - Straße der Vulkane
  2. Ecuador - Südliche Panamericana
  3. Peru - In der Küstenebene
  4. Peru - Cañon del Pato und Callejón de Huaylas
  5. Peru - Zentrale Anden

 

uebersicht.gpx (2680 km, 35000 hm, 6 Wochen)