Latest blog: PDE Build for OSGi applications | Impressum


Radrunde Costa Rica - Teil 3

Puntarenas - Vista Golfo

Nach dem Besuch des Aquariums in Puntarenas mache ich noch eine ausgiebige Mittagspause und schaue den Pelikanen zu. Dann geht es wieder zurück über den Radweg, wo ich Begleitung in Form eines Fischers habe, der von der Arbeit nach Hause fährt. Er hat leichte Koordinationsschwierigkeiten, was nach seinem Bekunden mit den vorher genossenen Whiskies zu tun hat.

Dann leider wieder ein Stück Panamerica. Nach der Abzweigung Richtung Miramar wird es ruhiger und nach Miramar gibt es nur noch wenig Verkehr bis zum Hotel Vista Golfo. Das trägt seinen Namen zurecht und das Abendbrot geniesse ich im Restaurant mit Panoramablick.

Vista Golfo - Zapotal

Im Hotel habe ich das Backpacker Paket samt Canopy Tour erworben, wozu auch Mahlzeiten gehören. Zum Frühstück gibt es einen Zettel, bei dem man Extras bestellen kann, zum Beispiel Schinken für $2. Ein Gast sagt, dass es in vielen Hotels bis vor einigen Jahren noch Frühstücksbuffets gab und jetzt eben gespart werden müsse. Beim Abendessen war dafür ein Getränk eingeschlossen, was ich gar nicht erwartet hatte.

Manche reiten zum Start der Canopy Tour, ich nehme lieber das Auto. Während der Tour treffe ich einige Motorradfahrer. Thomas, der Guide der Gruppe, lebt seit einigen Jahren in Costa Rica, verleiht Motorräder und Autos und führt selbst gelegentlich Motorradgruppen. Er gibt mir neben guten Tips auch seine GPS Tracks. Einfach so, obwohl es ja eigentlich sein Geschäftsgeheimnis ist. Danke nochmal. Ich werde sie noch zur Anwendung bringen - oder es zumindest versuchen.

Dann geht es noch ein bisschen weiter in die Berge in Richtung Zapotal. Es ist bedeckt und sehr angenehm zu fahren, auch als die Strasse in einen Schotterweg übergeht. Es wird von Höhenmeter zu Höhenmeter kühler und im oberen Teil beginnt es leicht zu regnen. Angenehm! Übernachtung als einziger Gast im Cabinas Orchídea.

Zapotal - Chachagua

Morgens gehe ich den örtlichen Wanderweg durch den Nebelwald. Als ich nach dem Frühstück nach dem Weg frage, kommt die Köchin extra nochmal mit raus und versucht es mir zu erklären. Natürlich kommt auch wieder ein Fluß ohne Brücke in der Beschreibung vor. Aber glücklicherweise hilft mit heute das GPS und es wird eine ruhige Vormittagsfahrt durch eine Landschaft, die mich an die Voralpen erinnert. Es ist nicht viel los, ich treffe einen Cowboy per Pferd und einen Quadfahrer. Schließlich komme ich nördlich von San Ramón auf die Nebenstrecke Richtung La Fortuna.

Da kann ich dann einige Höhenmeter vernichten. Leider gibt es keine Unterkünfte in La Tigra und San Isidro und im Dunkeln folge ich schließlich Schildern zu einem Hotel. Es liegt deutlich weiter als die angekündigten 2 km von der Strasse weg und es ist mir zu teuer. Das hätte ich eigentlich schon von den vielen Schildern unterwegs schließen können. Aber die Leute an der Rezeption geben mir einen Tip: das Sueños del Volcán in Chachagua, wo ich dann auch bestens übernachte.

zurück weiter

Teil3.gpx (140 km, 3 Tage)