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Radrunde Costa Rica - Teil 5

La Fortuna - Waterfall Gardens

Vom Hotel gab es für das Frühstück einen Gutschein für eine Soda um die Ecke. Die macht auch schon früh auf, hat allerdings nur eine Einheitskarte. Immerhin kann ich statt Orangensaft ein Wassermelonenfresco bekommen.

Heute möchte ich möglichst weit an den Volcán Poás heranfahren. Deshalb geht es erstmal an die Tanke. Ich habe inzwischen verstanden und prüfe sachverständig mit den Fingern, während der Tankmeister aufpumpt. Keine Ahnung was da drauf war, aber der Reifen ist nicht geplatzt und er rollt ordentlich. In Venecia gibt es dann Mittagspause und der Obsthändler verkauft mir seine besten Mangos. Ab San Miguel wird es schattiger. Genau richtig für die Kletterei zum Poás. Bei Einbruch der Dunkelheit erreiche ich die Waterfall Gardens.

Ich frage nach dem Preis: $150 und die nächste Unterkunft soll in Poasito sein. Ich überlege es mir nochmal, aber ich habe mein Limit erreicht. Ich frage noch nach einem Rabatt. Sergio, wie sich der Mann am Empfang inzwischen vorgestellt hat, telefoniert mit dem Hotelmanager. Der fährt selbst Mountainbike und hat wohl eine Vorstellung davon, dass ich mit einem Luxuszimmer wenig anfangen kann. Er bietet mir ein Zimmer für Praktikanten an - kostenlos! In der Unterkunft treffe ich auf Tim, einen Austauschschüler in der 11. Klasse aus Berlin. Er macht hier ein Praktikum gegen freie Unterkunft und Verpflegung und ist insgesamt mit seinem Aufenthalt in Costa Rica sehr zufrieden.

Ein bisschen muss ich dennoch für mein schlechtes Timing bezahlen: im Restaurant bin ich als Radler fehl am Platz. Immerhin bekomme ich für $20 eine Portion Pitas, die sogar satt macht. Das teuerste Bier der Reise: die kleine Dose Imperial für $4,50 + Tax + Servicio. Wobei das Trinkgeld für den Kellner im Servicio noch nicht enthalten ist.

Waterfall Gardens - Alajuela

Ich hinterlasse ein paar Colones, damit sich die Amigos ein Bier gönnen können. Sergio bietet mir sogar noch an, am folgenden Tag kostenlos die Waterfall Gardens zu besuchen. Ich will die Gastfreundschaft aber nicht überstrapazieren und fahre früh weiter. Nach dem Aufstehen erstmal ein Blick Richtung Poás: Wolken. Mist. Warmfahren und dann ausgiebig frühstücken bei Fredda Fresas in Poasito. Hier ist die Erdbeergegend und folgerichtig gibt es ein Erdbeerfresco. Der Chef übt das von der Oma gelernte deutsch.

Trotz der Sichtverhältnisse fahre ich zum Poás weiter. Beim Eintritt im Park werde ich auch darauf hingewiesen, dass der Krater nicht zu sehen ist. Aber dabeisein ist alles. Ich schaue in den Nebel und esse die unterwegs noch zugeladenen Erdbeeren.

Den Rückweg versüße ich mir noch mit einem Stück Tres Lèches bei Fredda und dann geht es zurück zum Ausgangspunkt, dem Los Alemanes. Die nächsten zwei Wochen werde ich noch Sprachunterricht in Orosi nehmen und von dort eine Wochendendtour zu den Vulkanen Turrialba und Irazu machen.

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Teil5.gpx (150 km, 2 Tage)